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  Wenn die Trommel zu dir spricht ...

 

 

 

 

FEEDBACKS VON AUSBILDUNGSTEILNEHMER/INNEN:

 

 

FEEDBACK EINER AUSBILDUNGSTEILNEHMERIN 2016-2018

 

Was mich zur Ausbildung veranlasst hat, ist mein Interesse an Rhythmus mit allen Facetten, nicht nur in Bezug auf westafrikanische Musik, sondern auch auf andere Kulturen. Dazu gehört das Verständnis dafür, Rhythmen nicht nur auf Instrumenten zu spielen, sondern mit Hilfe von Sprechsilben, Alltagsgegenständen, Bodypercussion usw. umzusetzen. Da die Ausbildung sehr zeitintensiv ist, bleibt genügend Raum für diese Themen, die in einem gewöhnlichen Trommelunterricht sonst eher nur am Rande gestreift werden. Weitere Module befassten sich mit Instrumentebau, Trommel spannen, Klangreisen u.v.m. mit vielen Anregungen, die eigene Kreativität zu wecken. Es gab also zusätzlich zum musikalischen Teil viele andere mit der Materie in Zusammenhang stehende Bereiche, die sehr interessant und hilfreich sind, eigene Ideen zu verwirklichen.

Obwohl ich schon sehr lange Djembe spiele und auch die meisten Rhythmen bereits gekannt habe, konnte ich durch das neuerliche Vertiefen und das zwangsläufig intensive Üben spieltechnisch sehr profitieren. Vor allem die Einzelstunden haben den erwünschten technischen Schliff gebracht, der sich unter anderem beim Solieren positiv bemerkbar macht.

Mit konzentriertem Arbeiten, aber auch viel Spaß wurde ein breites Spektrum an Rhythmus-Können“ und Hintergrundwissen erarbeitet, was für mich persönlich im Vordergrund stand, aber auch die Fähigkeit geschult, Trommelgruppen zu unterrichten, Klang- und Bewegungsspiele einzubauen und Freude am Trommeln zu vermitteln. So  habe ich nun auch das Rüstzeug, mein Können an wissbegierige Mitmenschen weiterzugeben.

Danke an Yela und Daniel, die mit viel Sachkenntnis und Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Geduld diese Ausbildung geleitet haben.

Susi S.


 

FEEDBACK EINER AUSBILDUNGSTEILNEHMERIN 2016-2018

 

Ich war schon immer ein Mensch, der Bewegung mit Musik und Rhythmen aller Art super fand. Vielleicht war es die frühkindliche Prägung, da ich mit einem Fanfarenzug aufgewachsen bin. Meine beiden Onkel haben aktiv gespielt (einer davon Trommel) und wir waren auf vielen Musikfesten.

Zu Hause bin ich oft zur Musik herumgehüpft und habe immer mal wieder betont, ich „mach mal was mit Trommeln“. Zu einem runden Geburtstag war dann tatsächlich eine Djembe unter den Geschenken. Es hat mich sehr gefreut, doch leider wusste ich nichts mit dem Instrument anzufangen. Nach einem „Schnupper-Workshop“ wusste ich es gefällt mir und ich will weitermachen. Doch wo hingehen und lernen? Unsere erste Lehrerin hat leider nach einiger Zeit nicht mehr weitergemacht und unser großes Problem war, dass immer nur Anfängerkurse zustande gekommen sind. So sind wir schließlich nach langem Suchen bei Yela und Daniel gelandet und wussten wir sind angekommen.

Dort habe ich dann zum ersten Mal von der Ausbildung gehört und einige Zeit überlegt, soll ich oder soll ich nicht. 2016 habe ich mich dazu entschlossen und nach einigen Überlegungen mein Mann dann auch. Und so haben wir begonnen.

Das Resümee nach mittlerweile fast 2 Jahren ist:

 Es macht Spaß, ist fordernd, man stößt an seine Grenzen und lernt viele Aspekte des Lebens kennen.

Durch die Beschäftigung mit verschiedensten Musikstilen und Ethnien, sieht man die „Trommelei“ aus einer anderen Sicht. Man lernt die Kulturen kennen, hat Respekt vor deren Vorgehensweise und „haut“ nicht mehr einfach so auf die Trommel. Die Workshops mit den Gastreferenten sind Erlebnisse, bei denen man verschiedene Zugänge zur Musik kennen lernt.

Es war auch eine interessante Erfahrung mit welchen Alltagsgegenständen man Musik machen kann, eigentlich ganz einfach, man muss es nur probieren.

Die interessanteste Erfahrung ist aber auch das Vermitteln von Wissen an andere. Man erkennt, dass Dinge, die für einen selbst ganz selbstverständlich sind, andere vor große Probleme stellen. Das auf einen Nenner zu bringen ist sehr spannend.

Alles in allem würde ich die 2 Jahre jederzeit noch einmal machen, unsere Lehrer haben uns mit viel Geduld und Fachwissen herausgefordert und uns so manches Mal aus der Reserve gelockt. Vielen Dank den Beiden!

Petra E.


 

FEEDBACK EINES AUSBILDUNGSTEILNEHMERS 2016-2018

 

Während die ersten Ausbildungswochenenden noch entspannt abliefen, wurde mir nach einiger Zeit dann doch schnell klar auf was ich mich da eingelassen habe. Diese Ausbildung ist nichts was man so nebenbei – just for fun – betreiben kann, da ist Einsatz gefragt! Neben meinem intensiven Beruf war ein straffes Zeitmanagement notwendig, um den Stoff und die Übungen überhaupt zu bewältigen. Aber da mein Sternbild Jungfrau ist und somit Versagen einfach keine Option für mich darstellt – auch wenn der Terminkalender wieder einmal übergeht und ein freies Wochenende lange nicht in Sicht ist - habe ich mich mit Enthusiasmus an das Unmögliche gewagt. Immer wenn ich am Verzweifeln war, haben mich Yela oder Daniel mit oft verblüffend einfachen Hilfestellungen auf den richtigen Weg gebracht.

Ja, ich wurde an meine Grenzen geführt und oft auch darüber hinaus. Ich habe erkennen müssen, dass meine Frau rhythmisch einfach viel sicherer ist als ich es jemals sein werde. Aber die Kombination aus meiner analytischen Art an Probleme heranzugehen und ihrem Gefühl für die Musik hat sich als sehr hilfreich erwiesen. Auch die Möglichkeit so etwas gemeinsam mit dem Partner zu machen ist für uns ein unschätzbarer Vorteil.

Trotzdem, im Vergleich zu den Trommlern im Fortgeschrittenenkurs, den wir weiterhin besuchen, war dann auf einmal ein deutlicher Fortschritt bemerkbar. Vieles ist uns plötzlich ganz leicht gefallen womit andere, die teilweise schon länger trommeln als wir, so ihre liebe Not hatten.

Diese etwas euphorische Phase in der das „YES, we can! “ unser Slogan war, wurde dann etwas getrübt durch die drohende Zwischenprüfung. Da stellt man sich mit über 60 Lenzen schon einmal die Frage „wozu tu ich mir das an?“. Aber unsere einfühlsamen Lehrer haben uns auch über diese Hürde gehievt und im Nachhinein gesehen war es gar nicht so schlimm. Nach einigen Wochen der Erholung im Sommer haben wir uns voller Elan ins zweite Ausbildungsjahr gestürzt in dem wir unsere bisher erworbenen Fähigkeiten auch schon in der freien Wildbahn erproben und eigene Schüler unterrichten sollten.

Dieser Punkt ist meiner Frau und mir sehr wichtig. Wir haben in der Vergangenheit sehr lange gesucht und einige wirklich schlechte Lehrer durchlitten bevor wir durch Zufall auf Yela und Daniel stießen. Das wollen wir ganz sicher besser machen und wir fühlen uns jetzt auch dazu befähigt.

Kurz vor dem Ende der Ausbildung, stehe ich nun wieder vor der Frage warum ich mir das antue. Weder ein öffentlicher Konzertauftritt noch eine mehrstündige Abschlussprüfung sind Dinge die ich mir in meinem Leben wirklich wünsche. Aber jetzt habe ich eine andere Antwort auf diese Frage als noch vor einem Jahr. Ich mache das damit ich den vier Damen die bei uns regelmäßig Unterricht nehmen weiterhin Freude bereiten kann, damit ich das was ich erlernt habe auch weitergeben kann und ihnen mit einer soliden Basis den Spaß an diesem Instrument erhalte. Ich habe es zu oft erlebt, dass Leute mit Feuer und Flamme begonnen haben Djembé zu spielen aber die Lust daran sehr schnell wieder verloren haben weil der Lehrer zwar spielen konnte, aber keine Ahnung hatte wie er das Wissen weitergeben kann.

Diese Ausbildung hat mich spielerisch, musikalisch aber auch menschlich weiter gebracht. Sie hat mir meine Grenzen aufgezeigt; der Off-Beat und ich werden in diesem Leben sicher keine Freunde mehr aber wir verstehen und respektieren uns. Sie hat mir aber auch gezeigt das scheinbar unüberwindliche Hürden mit Beharrlichkeit genommen werden können.

 

Robert E.

 

 

 

 

 

 

 

 

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