Rhytmotop Institut

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AUSBILDUNG

 

  Wenn die Trommel zu dir spricht ...

 

 

Rhytmotop

Trommel- und Rhythmusausbildung

mit Mag. Daniel Giordani und Mag. Yela Brodesser

 

 

 

Start der nächsten Ausbildung HERBST 2018 !!!

 

 

Die Rhytmotop Trommel- und Rhythmusausbildung startet alle zwei Jahre im Herbst und bietet die Möglichkeit sich intensiv mit der westafrikanischen Perkussionsmusik und der rhythmischen Gruppenarbeit auseinanderzusetzen und das eigene Rhythmusgefühl zu schulen.

Der Hauptfokus liegt dabei auf der Vermittlung der traditionellen westafrikanischen Perkussionsmusik der Malinke auf den Instrumenten Djemben und Dunduns (Basstrommeln). Musikethnologisches Hintergrundwissen über die Herkunft der Instrumente und die Musikkultur Westafrikas spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Zusätzlich erlernen die TeilnehmerInnen in den unterschiedlichen Seminaren vielfältige Techniken und Methoden der Rhythmuspädagogik, wie Bodypercussion, Bewegungs- und Koordinationsübungen, Rhythmusspiele, Afrotanz, Lieder und Spieltechniken auf diversen Perkussionsinstrumenten aus aller Welt.

Die TeilnehmerInnen werden durch die Ausbildung befähigt, Trommelensembles selbständig zu leiten und Rhythmusübungen in der Gruppenarbeit weiterzugeben, sei es in Schulen, Vereinen, Jugendzentren und Trommelgruppen aller Art.

 

Die Ausbildung ermöglicht ein tiefes Eintauchen in den Rhythmus, wobei neben der intensiven rhythmischen Arbeit auch der Spaß und die Freude am Trommeln nicht zu kurz kommen sollen.

 

Ausbildungszyklus 2014 -2016  (abgeschlossen)

 

Ausbildungszyklus 2016 - 2018 (Termine und Infos)

 

Ausbildungszyklus 2018 - 2020 (Termine und Infos)

 

 

 


 

 

 

 

AUSBILDUNGSZIELE:

 

Ziel der Ausbildung ist es Fertigkeiten und Kompetenzen zu erlangen, um Trommel- und Rhythmusgruppen selbständig anleiten zu können.

 

Dazu gehört:

- Spieltechniken an Djembe und Dunduns beherrschen

- westafrikanische Rhythmen erlernen

- die Struktur der Polyrhythmen verstehen

- Improvisation und freies Solieren entwickeln

- Anleitung von Bewegungs- und Koordinationsübungen erlernen

- Integration von zahlreichen Perkussionsinstrumenten, Alltagsgegenständen, selbstgebastelten Instrumenten, Liedern und Bodypercussion zur rhythmischen Arbeit mit Gruppen

- Hintergrundwissen über die Herkunft der Djembemusik und andere Rhythmuskulturen erwerben

- rhythmische Sicherheit entwickeln

- das Rhythmusgefühl schulen

 


 

ZIELGRUPPE:

 

Die Trommel- und Rhythmusausbildung des Rhytmotops richtet sich an Menschen, die Spaß am Trommeln und rhythmischen Arbeiten haben und dies auch in ihren Beruf integrieren möchten, bzw. sich ein neues berufliches Tätigkeitsfeld kreieren wollen.

z.B. LehrerInnen und KindergartenpädagogInnen, SozialpädagogInnen, JugendarbeiterInnen, Coachs und TrainerInnen, TherapeutInnen, MusikerInnen, etc.

 


 

AUFNAHMEBEDINGUNGEN:

 

Voraussetzung ist die Bereitschaft zu üben, intensiv rhythmisch zu arbeiten und sich mit den in der Ausbildung erarbeiteten Inhalten auch zwischen den Ausbildungseinheiten auseinanderzusetzen.

Trommlerische oder instrumentale Vorerfahrung ist Voraussetzung.

Alle BewerberInnen können sich beim Orientierungsseminar mit den grundlegenden Inhalten der Ausbildung vertraut machen. Über die Teilnahmemöglichkeit an der Ausbildung wird am Ende des Seminars entschieden.

 


 

 

GLIEDERUNG DER AUSBILDUNG:

 

1 Orientierungsseminar

16 Wochenendseminare im Rhytmotop im Waldviertel

16 individuelle Ensemble- und Trommeleinzelstunden

1 Intensiv Trommel- und Übungswoche in Kroatien

1 Abschluss-Seminarwoche in Kroatien mit Abschlussprüfung

20h selbständige Workshopleitung oder Assistenz bei Rhytmotop-Workshops

1 öffentliches Abschlusskonzert

 

Insgesamt 290 Unterrichts- und Praxisstunden

Nach Besuch der Ausbildungseinheiten und dem erfolgreichen Bestehen der Abschlussprüfung wird den TeilnehmerInnen ein Zertifikat zum „Rhytmotop Trommel- und Rhythmustrainer“ übergeben.

 

Für einen positiven Abschluss der Ausbildung müssen alle Inhalte gekonnt werden und mind. 80% der Seminare besucht werden.


 

 

 

INHALT:

 

 

Die 16 Ausbildungswochenenden beinhalten immer Einheiten mit Djemben und Dunduns und haben jeweils einen speziellen Themenschwerpunkt.

 

Orientierungsseminar

Bei diesem eintägigen Seminar können die TeilnehmerInnen sich mit den Inhalten der Ausbildung vertraut machen. Die Instrumente, Spieltechniken und Methoden werden vorgestellt. Weiters wird bei diesem Seminar entschieden, ob die Aufnahme in die Ausbildung möglich ist.

 

1. Einführung in die westafrikanische Trommelmusik

In diesem Workshop werden die Grundzüge der Djembemusik erarbeitet. Es werden die Schlagtechniken an den Instrumenten wiederholt und die Basisstrukturen westafrikanischer Rhythmen vertieft. Wichtiger Inhalt ist die Erläuterung der Djembenotation.

 

2. Westafrikanische Percussion 2 und Musikethnologie Afrikas

In diesem Workshop werden weitere Rhythmen an der Djembe erlernt und mithilfe von Videos und Bildpräsentationen Hintergrundinformationen zur Herkunft der Djembe gegeben.

 

3. Rhythmusspiele und Bodypercussion

Mit Hilfe von Rhythmus-, Koordinations- und Bewegungsspielen können rhythmische Abläufe leichter verstanden werden und auch komplexere Polyrhythmen können dadurch unmittelbar erfahrbar werden. Bei diesem Seminar werden viele unterschiedliche Rhythmus- und Bewegungsübungen vorgestellt und ausprobiert. Es wird gestampft, geklatscht, gesprochen und mit diversen Kleinperkussionsinstrumenten und verschiedenen Materialien experimentiert.

 

4. Worldpercussion 

Im Laufe des Workshops werden verschiedenste Trommeln und Perkussionsinstrumente vorgestellt, wobei viele musikethnologische Hintergrundinformationen über die Herkunft der Instrumente, die Musikkultur, aus der sie kommen und die spezielle Spielweise gegeben werden. Anhand von diversen Musikbeispielen und vielen praktischen Rhythmusübungen wird die Vielfalt der Welt des Rhythmus vermittelt.

 

5. Westafrikanische Percussion 3

Ziel des Workshops ist es, die schon erlernten Basisstrukturen westafrikanischer Rhythmen zu erweitern, Soli und Improvisation zu erlernen und das Rhythmusgefühl zu schulen. Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis des Zusammenspiels der verschiedenen Trommeln sowie dem Einstudieren von Rhythmusarrangements, traditionellen Soloabläufen und Appels.

 

6. Instrumentebau

In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit dem Bau von einfachen Rhythmusinstrumenten aus aller Welt mithilfe von Natur- und Recyclingmaterialien. Gemeinsamen erforschen wir den Klangreichtum der gebauten Instrumente. Mithilfe einfacher Rhythmen können sehr schnell groovige Gruppenarrangements gespielt werden.

 

7. Rhythmusorakel

Das Rhythmusorakel ist eine neu entwickelte Form der Rhythmusvermittlung des Rhytmotops. Mithilfe von Steinen werden individuelle Rhythmen gezogen und komponiert. Dies ermöglicht den TeilnehmerInnen unterschiedlichste rhythmische Abläufe besser verstehen zu können und eigene Rhythmen zu kreieren. Mithilfe des Rhythmusorakels können sowohl Spiele und Übungen in der Gruppe gemacht werden, als auch persönliche Kraft- und Lebensrhythmen gezogen werden, die mit Unterstützung der Gruppe erarbeitet werden.

 

8. Klangreisen

Wir begeben uns in diesem Seminar auf eine Reise durch den Klang mit Instrumenten wie Klangschalen, Gongs, Zimbeln, Trommeln und vielem mehr. Mithilfe von Klangmeditationen und

-reisen, Klangmassagen und aktiven Rhythmus- und Klangübungen wird die entspannende und wohltuende Wirkung des Klangs erfahren. Die harmonischen Sounds und Schwingungen der Klanginstrumente unterstützen uns dabei, sanft in einen Entspannungszustand zu kommen

 

 

Intensiv Trommel- und Übungswoche

Das Intensivseminar findet in Liznjan (Nähe Pula), in der Pension KAMADA statt. Liznjan ist ein kleines Fischerdörfchen an der Südspitze Istriens, ca. 7 Autostunden von Wien entfernt. Die Pension Kamada bietet 4 Appartements, Terrassen mit Meeresblick, große Sommerküche und Gemeinschaftsraum.

Im Seminar werden die Themen des Vorjahres wiederholt und intensiviert.

Das Seminar beinhaltet:

-Trommeleinheiten am Vormittag

-Kreativeinheiten am Nachmittag mit Afrotanz, Jonglage, Rhythmus- und Bewegungsübungen

Zwischenprüfung

 

9. Die Stimme im Einsatz: Lieder aus aller Welt und gesprochene Rhythmen

Singen öffnet das Herz und bringt uns in Kontakt mit unserem Inneren. Singen in der Gruppe macht Spaß und tut gut.

Im Laufe dieses Seminars werden indische Bhajans, indianische und afrikanische Lieder erlernt und auch in Kombination mit den Trommeln eingeübt. Weiters gibt es auch Übungen zur südindischen Trommel-Silbensprache Konnakol.

 

10. Westafrikanische Percussion 4

Ziel des Workshops ist es, die schon erlernten Strukturen der westafrikanischen Rhythmen zu erweitern.

Schwerpunkt des Workshops sind die 3er Rhythmen.

 

11. Afrotanz

Bei diesem Workshop steht die Verbindung zwischen Afrotanz und Trommeln im Vordergrund. Die Kombination von Bewegung und Rhythmus wird den TeilnehmerInnen durch Übungen und zahlreiche Spiele näher gebracht. Durch einfache Tanzschritte werden die speziellen Bewegungsabläufe des westafrikanischen Tanzes kennen gelernt und mit den Trommelrhythmen verbunden.

 

12. Percussion mit Alltagsgegenständen

Bei diesem Workshop wird nicht auf den üblichen Instrumenten getrommelt, sondern der ganze Raum wird zum Rhythmusinstrument umgestaltet. Der Klangreichtum des eigenen Körpers (Bodypercussion) und verschiedenster Alltags– und Einrichtungsgegenstände wird im Laufe des Workshops erforscht, woraus sich schließlich ein mitreißender Groove entwickelt.

 

13. Westafrikanische Percussion 5

Ziel des Workshops ist es, die schon erlernten Strukturen der westafrikanischen Rhythmen zu erweitern.

Schwerpunkt des Workshops sind Echauffements.

 

14. Leitung von Gruppen

Bei diesem Seminar beschäftigen wir uns mit verschiedenen Methoden der Gruppenleitung.,

Der Schwerpunkt dieses Workshops liegt auf der Beschäftigung mit den Themen der Kommunikation und sozialen Kooperation. Durch das gemeinsame Trommeln und verschiedene Vertrauensübungen und Kooperationsspiele wird die Möglichkeit des sozialen Lernens thematisiert und ins Bewusstsein gerufen. Besonders die Erfahrung der eigenen Grenzen und jener der anderen und der achtsame Umgang mit diesen ist wichtiger Bestandteil des Workshops.

 

15. Rhythmusorakel 2

Bei diesem Workshop werden weitere Übungen mit dem Rhythmusorakel vorgestellt und die TeilnehmerInnen werden angehalten, selbständig Rhythmusarrangements mithilfe des Spiels zu komponieren.

 

16. Improvisation und freies Solieren

Ziel des Workshops ist es, die schon erlernten Strukturen der westafrikanischen Rhythmen zu erweitern.

Schwerpunkt des Workshops ist die Vermittlung von Tipps und Tricks zum freien Solieren.

Weiters wird bei diesem Seminar für das Abschlusskonzert geprobt.

 

 

Abschluss- Seminarwoche in Kroatien

 


 

 

LEITUNG:

 

Mag. Yela Brodesser,  1976 (Wien-A) Perkussionistin, Soziologin, Ayurvedapraktikerin

Studium der Soziologie und Publizistik in Wien (1994 - 2002). Forschungsreisen nach Westafrika zum Studium der lokalen Perkussionsmusik in den Jahren 1999-2002. Seit 1999 Mitglied verschiedener Perkussionsgruppen. Seit 2002 selbständige Tätigkeit als Perkussionistin und Rhythmuspädagogin. 2003 Gründung des Rhytmotop – Institut für Rhythmuserfahrung. Abhaltung zahlreicher Rhythmus- und Perkussionsworkshops im eigenen Institut und in zahlreichen Schulen und Bildungseinrichtungen.

 

Mag. Daniel Giordani, 1977 (BZ-I) Sozialanthropologe, Perkussionist und Rhythmuspädagoge

Studium der Ethnologie und Sozialanthropologie in Wien (1996 – 2003). Forschungs- und Studienaufenthalte in Westafrika in den Jahren 1999 – 2002. Seit 1999 Mitglied in diversen Perkussionsgruppen. Seit 2002 selbständige Tätigkeit als Percussionist und Rhythmuspädagoge. 2003 Gründung des Rhytmotop – Institut für Rhythmuserfahrung. Abhaltung von Rhythmus- und Perkussionsworkshops im eigenen Institut „Rhytmotop“ und in zahlreichen Schulen und Bildungseinrichtungen. Autor des Buchs „Das Rhythmusorakel“. 

 

 

Zu besonderen Ausbildungsschwerpunkten werden Gastreferenten und Perkussionisten aus Westafrika eingeladen:

 

Djakali Kone: Musiker an Djembe, Kora, Ngoni, Balafon

Djakali Kone ist 1984 in Banzon, Burkina Faso geboren, in einer Familie von Griots - dem alten Berufsstand der Künstler und Musiker. Im Rahmen seines Engagements mit der Musikerfamilie Coulibaly ist er nach Europa gekommen.

Derzeit lebt er in Österreich und spielt mit „Percussion Mania“ der Gruppe des bekannten Balafonspielers aus Burkina Faso Mamadou Diabate.

 

Bafode Soumah: Djembefola aus Guinea

Bafode Soumah wuchs in Conakry/Guinea auf und lernte am Hofe von Famadou Konaté die Kunst des Djembespielens. Er ist Mitglied der Gruppe „Konatekounda & Hamana Tolon“ um Billy Nankouma Konaté und lebt und unterrichtet derzeit in Deutschland.


 

 

 

AUSBILDUNGSLOCATION:

 

Die Wochenendseminare finden im Rhytmotop – Institut für Rhythmuserfahrung im Waldviertel statt. Es liegt in der Gemeinde St. Leonhard am Hornerwald, in der Nähe von Gars am Kamp, Krems und Horn. Erreichbarkeit von Wien mit dem Auto in ca. 1 Stunde oder Linz in ca. 1,5 Stunden oder mit dem Zug nach Gars am Kamp. www.rhytmotop.at


 

 

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KONTAKT:

 

Rhytmotop – Institut für Rhythmuserfahrung

Yela Brodesser und Daniel Giordani

Wolfshoferamt 74

3572 St. Leonhard am H.W.

fon: 02987/24316

mail: info@rhytmotop.at

web: www.rhytmotop.at

 

 

 

https://www.facebook.com/Rhythmusausbildung/

 

 

 

 

 

 

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